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FAQs

ALLGEMEINE FRAGEN

Gibt es einen Mindestbestellwert im B2B Shop?  

Ja, der Mindestbestellwert im JOKOLADE B2B Shop liegt bei 75 Euro zzgl. Versand.

 

Welche Versandkosten fallen für den Versand von JOKOLADE an?  

Für den Standardversand der JOKOLADE fallen pro Standort innerhalb Deutschlands 8,95 Euro und nach Österreich 14,95 Euro Versandkosten an.    Für den Kühlversand im Sommer erhöhen sich die Versandkosten innerhalb Deutschlands auf 14,50 Euro und in Österreich auf 19,90 Euro.     

 

Kann ich JOKOLADE auch ins Ausland bestellen?

Aktuell liefern wir JOKOLADE nach Deutschland und Österreich. Während du als B2B Kunde in Deutschland direkt über unseren B2B Shop bestellen kannst, wende dich für Bestellungen nach Österreich bitte an b2b@jokolade.de. Wir arbeiten in der Zwischenzeit fleißig an einer Vergrößerung des Liefergebiets.  

   

Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es im B2B Shop?  

Aktuell bieten wir die Zahlung per Kreditkarte, Paypal, Klarna, Sofortüberweisung oder auf Rechnung an. Die Bestellbestätigung sowie Rechnung werden automatisch per E-Mail an dich gesendet.   

  

Welche Garantie an die Restlaufzeit (MHD) gibt JOKOLADE bei Auslieferung?  

Unsere Tafeln haben bei der Auslieferung eine garantierte Mindesthaltbarkeit von 120 Tagen. Bei Ausnahmen oder Unterschreitung der RLZ kennzeichnen wir das entsprechende MHD auf der Produktseite im B2B Shop und geben die folgenden RLZ-Rabatte:

  • RLZ < 120 Tage: 10 % Rabatt
  • RLZ < 100 Tage: 20 % Rabatt

 

Welche JOKOLADE ist frei von Nüssen?  

Der JOKOLADE No 2, No 3 und No 5 sowie unseren Special Editions werden keine Nüsse zugegeben. Da diese Sorten aber in der gleichen Schokoladenfabrik wie die dunkle und die weiße Schokolade produziert werden, können sie Spuren von Erdnüssen und Schalenfrüchten enthalten.  

 

Gibt es laktosefreie JOKOLADE?  

Unsere limitierte Edition PIÑA JOKOLADA ist unsere erste vegane Sorte und somit natürlich laktosefrei.  

 

Was ist die PIÑA JOKOLADA?  

Unsere PIÑA JOKOLADA ist eine dunkle Schokolade mit Kokosflocken, Ananasstücken und karamellisierten Reiscrisps und damit unsere erste vegane Tafel. Besonders an dieser Tafel ist, dass sie als erste JOKOLADE das schwarze Fairtrade-Siegel trägt. Inzwischen tragen alle unsere Special Editions sowie die No 5 das schwarze Fairtrade-Siegel. Da unsere PINA JOKOLADA eine Limited Edition ist, haben wir bei unserem Restbestand ein Mindesthaltbarkeitsdatum, welches unser MHD Garantie von 150 Tagen unterschreitet. Deshalb wird die PINA JOKOLADA nun zum selben Preis wie unser Standardsortiment im Webshop angeboten.   

 

Wofür steht Fairtrade und insbesondere das schwarze Fairtrade-Siegel?  

Fairtrade ist ein Nachhaltigkeitssiegel, das fair gehandelte Rohstoffe und Produkte kennzeichnet und mit dem wir als Unternehmen eine Verpflichtung zu einem gerechteren Handel eingehen. Fairtrade verbindet Konsument*innen, Unternehmen sowie Produzent*innen-Organisationen und verändert den Handel durch bessere Preise für Bauernfamilien und schafft menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Lateinamerika, Asien und Afrika.  
Das Fairtrade-Siegel zertifiziert, dass einzelne (weißes Siegel) oder mehrere / alle (schwarzes Siegel) Zutaten eines Produktes fair gehandelt werden. JOKOLADE arbeitet seit Beginn nicht nur eng mit der Tony’s Open Chain zusammen, sondern auch mit Fairtrade Deutschland. Denn Schokolade ist ein Mischprodukt und setzt sich aus verschiedenen Zutaten zusammen und im Rahmen unseres Gesamtanspruchs an Fairness möchten wir uns auch hier aktiv einsetzen. Während unsere No 1 bis No 4 (noch) das weiße Fairtrade-Siegel für Kakao tragen, tragen unsere Limited Editions sowie die No 5 das schwarze Fairtrade-Siegel. 
Der Pfeil neben dem schwarzen Fairtrade-Siegel verweist auf weiterführende Informationen auf der Verpackungsrückseite. Für euch bedeutet das, dass alle Zutaten dieser Tafel, die unter Fairtrade-Bedingungen bezogen werden können, auch Fairtrade-zertifiziert sind. Beim enthaltenen Zucker arbeiten wir mit dem sogenannten “Mengenausgleich”, da im Verarbeitungsprozess fair gehandelter mit konventionellem Zucker vermischt werden kann. Das liegt daran, dass nicht alle Kleinbauern und -bäuerinnen die nötige Mindestmenge an Rohstoffen für die Zuckerproduktion bereitstellen können, weil sie z. B. kleinere Felder haben, ist es manchmal nötig Fairtrade-Zucker und nicht Fairtrade-Zucker zu mischen. So können auch kleinere Fairtrade-Bauernfamilien und -Beschäftige am Markt teilnehmen und der Anteil an Fairtrade-Zutaten wächst stetig.   

 

Was bedeutet “Kann Spuren von..." enthalten?

Wir möchten euch freiwillig über mögliche Spuren von bestimmten Allergenen informieren, sodass ihr die volle Transparenz und Einsicht in unsere Zutaten und den Herstellungsprozess habt. Und genau darauf bezieht sich auch der Hinweis “Kann Spuren von ... enthalten”. Unsere PIÑA JOKOLADA z. B. beinhaltet keine Zutaten, welche Milch oder Ei enthalten.  Da unser Produzent in der selben Fabrik aber auch unsere No 1 bis No 5 und herstellt, die Milch z. B. in Form von Sahnepulver enthalten, ist die Produktion selber nicht frei von Milch. Durch die Einhaltung bestimmter Produktionsabläufe wird jedoch sichergestellt, dass der Anteil an Milch und Ei so gering wie möglich ist. Beispielsweise werden vegane Sorten erst produziert, nachdem die Fertigungsanlagen mit veganer dunkler Kuvertüre gespült wurden. Unser Produzent hält sich streng an die Vorgaben zur Kennzeichnung von Allergenen, weshalb es ihm und uns wichtig ist, dass eventuelle “Spuren von ...” klar gekennzeichnet werden.  

  

 

 

 

DIE TONYS OPEN CHAIN  

Was ist die Tony’s Open Chain?  

Die Tony’s Open Chain ist eine Initiative, der sich Schokoladen-Unternehmen anschließen können. Ins Leben gerufen wurde sie vom niederländischen Schokoladenhersteller Tony’s Chocolonely und JOKOLADE ist einer der ersten deutschen Partner.  

Ziel der Tony’s Open Chain ist, dass 100 Prozent der weltweit produzierten Schokolade sklavenfrei sind. Das ist in Westafrika leider immer noch nicht der Fall, was konkret bedeutet, dass illegale Kinderarbeit und moderne Sklaverei dort immer noch an der Tagesordnung sind. 

Um das zu ändern, kooperieren die Mitglieder der Tony’s Open Chain miteinander und möchten darüber hinaus andere ermutigen, sich der Initiative anzuschließen.  

Mehr über die Tony’s Open Chain kannst duhier nachlesen.  

  

Was ist der Unterschied zwischen Fairtrade und der Tony’s Open Chain?  

Der Kakao in der JOKOLADE ist somit Fairtrade-zertifiziert und wird zusätzlich über die Tony’s Open Chain gehandelt.  

Fairtrade ist ein Nachhaltigkeitssiegel, das fair gehandelte Rohstoffe und Produkte kennzeichnet und mit dem man als Unternehmen eine Verpflichtung zu einem gerechteren Handel eingeht. Fairtrade verbindet Konsument*innen, Unternehmen sowie Produzenten-Organisationen und verändert den Handel durch bessere Preise für Bauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Lateinamerika, Asien und Afrika.  

Tony’s Open Chain als Initiative fokussiert sich auf den Kakaohandel und Tony’s fünf Sourcing-Prinzipien gehen daher über die Grundsätze von Fairtrade hinaus.  

Bei der nächsten Frage erfährst du mehr über die fünf Sourcing-Prinzipien und bei der übernächsten Frage wiederum erfährst du, warum wir uns für die Zusammenarbeit mit beiden Partnern entschieden haben. 

  

Was ist mit den fünf Prinzipien der Tony’s Open Chain gemeint?  

Tony's Open Chain ist durch fünf Prinzipien eine der transparentesten und fairsten Arten Kakao zu handeln:

Rückverfolgbare Bohnen: Alle Bohnen stammen zu 100 Prozent von Partnerkooperativen in der Côte d’Ivoireküste und in Ghana und sind dank des sogenannten „Beantrackers“ in die einzelnen Kooperativen rückverfolgbar. Tony’s Open Chain kann uns damit immer genau sagen, wo die Kakaobohnen herkommen und an welche Kooperativen und Kakaobauern- und bäuerinnen wir die Aufschlagsprämie zahlen. Diese garantierte Rückverfolgbarkeit gibt uns die Möglichkeit Verantwortung für unsere gesamte Kakaolieferkette zu übernehmen.  

Höherer Preis: JOKOLADE zahlt einen Aufpreis auf den Kakao, mit dem die Kakaobauern- und bäuerinnen tatsächlich in der Lage sind, ein existenzsicherndes Einkommen zu verdienen.  

Starke Bauern und Bäuerinnen: Die Tony’s Open Chain stärkt die Kakaobauern- und bäuerinnen durch die Zusammenarbeit mit den Kooperativen, denn starke Kooperativen können bspw. bessere Preise aushandeln, wenn sie Produktionsmittel gemeinsam kaufen.  

Langfristige Zusammenarbeit: Die Tony’s Open Chain arbeitet mindestens 5 Jahre mit den Bauern und Bäuerinnen zusammen, so dass sie die strukturelle Sicherheit eines langfristigen Geschäftspartners haben und langfristig in ihre Farmen investieren können – zum Beispiel in neue Pflänzlinge, landwirtschaftliche Geräte oder die Ausbildung. Der Aufpreis und die Zusammenarbeit von mindestens 5 Jahren ermöglichen es den Kakaobauern- und bäuerinnen, profitabler zu werden.  

Höhere Qualität und Produktivität: Viele Bauern und Bäuerinnen produzieren weitaus weniger, als das, was möglich wäre, und verpassen damit Einkommen und vor allem die Chance auf ein Leben oberhalb der Armutsgrenze. Erhöhte Ernten von schon existierenden Plantagen schützen auch vor weiterer Entwaldung.  

Du willst es noch genauer wissen, dann schau hier 

 

Warum habt ihr euch der Tony’s Open Chain angeschlossen und seid zusätzlich Fairtrade-zertifiziert?  

Grundsätzlich möchten wir Fairtrade fördern, da wir dasselbe Ziel haben: menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen. Das Fairtrade-Rohstoff-Siegel garantiert, dass der Kakao in der JOKOLADE fair gehandelt wird. Die fünf Prinzipien der Tony’s Open Chain gehen insoweit noch über Fairtrade-Standards hinaus, dass die Kakaobauern und -bäuerinnen in Westafrika verpflichtend einen höheren Aufpreis erhalten und die Kakaobohnen genau in die unterschiedlichen Kooperativen rückverfolgbar sind. Mit Fairtrade arbeiten wir zusätzlich zusammen, um die Arbeitsbedingungen in der Produktion unserer anderen Zutaten zu verbessern und auch hier eine positive Veränderung zu erreichen. Deshalb sind wir sowohl stolzer Partner von Fairtrade als auch von der Tony’s Open Chain.  

Mehr Infos zu Fairtrade findest du hier und zur Tony’s Open Chainhier 

 

Ist der für die JOKOLADE verwendete Kakao 100 Prozent sklavenfrei?  

Der für JOKOLADE verwendete Kakao stammt zu 100 Prozent aus der Tony’s Open Chain, der transparentesten und fairsten Art des Kakaohandels weltweit. Auch wenn es unser Ziel ist, können wir und auch andere Partner der Tony’s Open Chain leider (noch) nicht garantieren, dass der Kakao 100 Prozent sklavenfrei, also frei von Zwangsarbeit, Ausbeutung und illegaler Kinderarbeit ist. 

 

Was bedeutet eigentlich moderne Sklaverei?  

Moderne Sklaverei kann vereinfacht so beschrieben werden: Eine Person steht zum Zweck der wirtschaftlichen Ausbeutung unter der Kontrolle einer anderen Person, welche Gewalt- und Machtmittel einsetzt, um diese Kontrolle aufrechtzuerhalten.  

Die Organisation humanrights.ch beschreibt „moderne Formen der Sklaverei“ als Übergriff für verschiedene Praktiken: Zwangsarbeit und Schuldknechtschaft, Zwangsprostitution, Zwangsheirat und auch Menschenhandel. Betroffene Personen sind aufgrund von Gewalt, Zwang, Drohungen oder Irreführung nicht in der Lage, diese Situationen zu verlassen und befinden sich in einer großen Abhängigkeit.  

 

Wie genau wird illegale Kinderarbeit definiert?  

Die internationale Arbeitsorganisation (ILO) der Vereinten Nationen definiert illegale Kinderarbeit als eine Form von Arbeit, die Kinder ihrer Kindheit, Würde und Potentiale beraubt sowie ihre physische und mentale Entwicklung beeinträchtigt. Das umfasst Tätigkeiten, die geistig, körperlich, sozial und moralisch schädlich oder gefährlich sind, sowie Tätigkeiten, die Kinder der Möglichkeit berauben, die Schule zu besuchen, oder die einen Schulbesuch mit übermäßig langer und schwerer Arbeit verbinden. Neben der Art und Dauer der Arbeit spielen auch das Alter der Kinder und die jeweiligen Landesgesetze eine Rolle.  

Die schlimmsten Formen der illegalen Kinderarbeit sind sehr gefährliche Arbeiten, zum Beispiel mit schweren Lasten und giftigen Chemikalien, und die Trennung von der Familie oder sogar Versklavung.  

Aber nicht jede Arbeit, die von Kindern ausgeführt wird, ist zwangsläufig als illegale Kinderarbeit klassifiziert. Wenn Kinder sich in den Schulferien Geld dazuverdienen oder nach der Schule im Betrieb der Eltern mithelfen und dabei lernen, wird diese Arbeit generell als positiv erachtet.  

  

Wie sieht die Kakaoproduktion vor Ort aus?  

In diesem Fall sagen Reportagen mehr als 1.000 hier niedergeschriebene Worte. Wir können dir die öffentlich verfügbare Reportage „Schokolade – Das bittere Geschäft“ empfehlen. Falls du Netflix-Abonnent*in bist, kannst du dir auch die Folge zu Kakao in der Dokuserie „Verdorben“ ansehen – diese Einblicke in die Nahrungsmittelversorgungskette haben auch Joko die Augen geöffnet.  

  

 

 

 

ZUR GESCHICHTE VON JOKOLADE  

Wie kam Joko auf die Idee, eigene Schokolade zu machen?  

Am Anfang war es einfach nur ein Wortwitz: Schokolade – JOKOLADE. Das hat im ersten Moment ausgereicht, damit Joko sagt: „Das mache ich!“  

 

Wie sind die ersten Sorten entstanden?  

In einer Testküche in Köln hat das Team unterschiedliche Schokoladen-Sorten mit diversesten Zutaten von einem Profi mischen lassen und probiert. An dem Tag hat Joko bestimmt fünf Kilo Schokolade gegessen. Das Ergebnis waren die No 1 bis 4. 

  

Hat Joko die Schokoladen selbst entwickelt?  

Wenn Joko die Tafeln alleine entwickelt hätte, wären sie bestimmt auch lecker geworden, aber wahrscheinlich nicht ganz so lecker wie sie es jetzt sind. Er hat aber mit viel Freude zu der Entwicklung beigetragen und hat sich gemeinsam mit dem Team den Bauch vollgeschlagen und Punkte vergeben.  

  

Gibt Joko nur seinen Namen für das Produkt her? Oder ist er selbst involviert?  

Joko ist Gründer von JOKOLADE und das ganze Projekt war von Anfang an seine Idee. Er ist somit Namensgeber und JOKOLADEs größter Promoter, aber auch in sämtliche kritischen Unternehmensprozesse und -entscheidungen involviert. 

  

Was sind eure Zukunftspläne für JOKOLADE?  

Wir freuen uns erst einmal über jeden, dem die JOKOLADE schmeckt. Denn mit jedem Stück JOKOLADE hilfst du den Kakaobauern und -bäuerinnen in Westafrika. Genuss mit richtig gutem Gewissen also. In Zukunft möchten wir noch mehr Schokoladen-Produkte auf den Markt bringen, um noch mehr Gutes zu tun und große Veränderungen in Gang zu setzen.  

  

 

 

 

ZU UNSEREN PARTNERN  

Wer ist Tony’s Chocolonely?  

Tony’s Chocolonely ist ein niederländisches Unternehmen, das die Initiative Tony’s Open Chain für transparenten und fairen Kakaohandel ins Leben gerufen hat. Tony’s Chocolonely hat das Ziel, jede Schokolade von jedem Hersteller auf der Welt sklavenfrei zu machen. Deswegen sind wir stolzer Partner der Tony’s Open Chain und arbeiten gemeinsam daran, dass moderne Sklaverei und illegale Kinderarbeit aus der weltweiten Kakaoproduktion verschwinden. Mehr über Tony’s Chocolonely erfährst duhier 

  

Was macht ihr mit Tony’s Chocolonely? Wie genau sieht die Partnerschaft aus?  

Grundsätzlich sind JOKOLADE und Tony’s Chocolonely zwei voneinander unabhängige Unternehmen und wir haben keine gemeinsamen operativen Tätigkeiten. Aber wir arbeiten gemeinsam mit Tony’s Chocolonely an dem Ziel, dass moderne Sklaven- und illegale Kinderarbeit als bitterer Beigeschmack von Schokolade verschwinden – bei jeder Schokolade von jedem Hersteller weltweit. JOKOLADE ist Partner der Tony’s Open Chain. Das heißt, wir können alle Kakaobohnen rückverfolgen und zahlen an Tony’s Chocolonely einen Aufpreis auf den üblichen Kakaopreis. Damit unterstützen wir die Kakaobauern und -bäuerinnen in Westafrika basierend auf fünf Prinzipien, die du unter "Die Tony's Open Chain" nachlesen kannst.  

Weil wir uns aber so sehr über die Zusammenarbeit freuen, gemeinsam mit Tony’s die Ausbeutung der Kakaobauern und -bäuerinnen in Westafrika zu stoppen und das Leben der Menschen zu verbessern, erzählen wir gerne davon.  

  

Wer produziert JOKOLADE und wo?  

Die flüssigen Schokoladenmassen für die Herstellung der JOKOLADE werden von Barry Callebaut in Belgien mit Kakaomasse und Kakaobutter aus den Bohnen der Tony’s Open Chain produziert. Die fertigen Schokoladen-Tafeln werden dann in den Niederlanden von The Chocolate Factory hergestellt, einem auf hochwertige Schokolade spezialisierten Unternehmen. In der Schokoladenfabrik bei Rotterdam wird die flüssige Schokoladenmasse mit weiteren Zutaten wie Keksstücken und karamellisierten Nüssen vermischt, in unsere Formen gegossen und anschließend als JOKOLADE verpackt und verschickt. 

  

Woher kommen die Zutaten für die JOKOLADE?  

Die flüssige Schokoladenmasse wird in Belgien von Barry Callebaut mit Kakao aus Westafrika produziert. Schau für mehr Infos dazu am besten in die Kategorie „Zu unserem Kakao“. Den Großteil unserer weiteren Zutaten beziehen wir ebenfalls über Barry Callebaut.  

  

Wer ist Barry Callebaut und was genau macht ihr mit denen?  

Die Barry Callebaut Gruppe mit Hauptsitz in Zürich ist der größte Schokoladenhersteller der Welt. Für uns produziert Barry Callebaut die flüssige Schokoladenmasse aus fair und transparent gehandelten Kakaobohnen. Wir sind davon überzeugt, dass ein Umdenken in der Kakaoindustrie nur dann stattfinden wird, wenn sich die großen Konzerne als marktbeherrschende Akteure den Missständen stellen und sie dort behoben werden. Deshalb haben wir uns mit Barry Callebaut einen großen Partner gesucht, der die Motivation zeigt, sich positiv zu verändern. Bis 2025 hat sich Barry Callebaut im Rahmen des Programms „Forever Chocolate“ vier ambitionierte Ziele für nachhaltige Schokolade als Teil ihrer Unternehmensstrategie gesetzt. 

Zusammen mit Barry Callebaut können wir mehr erreichen als JOKOLADE allein. Und hier steht das Ziel 100 Prozent sklavenfreie Schokolade für uns an oberster Stelle.  

Weitere Infos zu Barry Callebaut findest du hier 

 

Ich habe gelesen, dass Barry Callebaut Kinderarbeit und moderne Sklaverei in der Kakaoindustrie duldet? Stimmt das?  

Spätestens nach Unterzeichnung des Harkin-Engel-Protokolls im Jahre 2001 – was das genau ist, kannst du unter "Zu unserem Kakao" nachlesen – hätte viel mehr passieren müssen. Fakt ist, dass in der Kakaoindustrie illegale Kinderarbeit und moderne Sklaverei immer noch an der Tagesordnung sind. In Ghana und in der Côte d’Ivoireküste sind über 1,5 Millionen Kinder von illegaler Kinderarbeit betroffen.  

Allerdings braucht es leider auch etwas Zeit, ein Jahrhunderte altes System zu ändern. Barry Callebaut hat es sich in seinem Nachhaltigkeitsprogramm „Forever Chocolate“ zum Ziel gesetzt, illegale Kinderarbeit bis 2025 aus der Wertschöpfungskette zu verbannen. Die Fortschritte werden von einer unabhängigen Audit-Organisation (PWC) festgehalten und können in den Progress Reports 2019/20 und 2020/21 nachgelesen werden. Als Partner werden JOKOLADE und Tony’s Open Chain dazu beitragen, dass Barry Callebaut diesem Ziel schneller näherkommt.  

  

  

 

 

ZU UNSEREM KAKAO  

Woher kommt der Kakao für eure Schokolade?  

Unser Kakao kommt aus Westafrika, genauer gesagt etwa 80 Prozent unseres Jahresbedarfs von der Côte d‘Ivoire und 20 Prozent aus Ghana. Dieser Anteil variiert zwischen den 5 Sorten der JOKOLADE, weil er in der Kakaomasse (70 Prozent Côte d‘Ivoire, 30 Prozent Ghana) und der Kakaobutter (100 Prozent Côte d‘Ivoire) unterschiedlich ist.  

  

Warum verwendet ihr Kakao aus Westafrika?  

In Westafrika werden ungefähr 60 Prozent des weltweiten Kakaos produziert und hier sind auch die sozialen Probleme im Zusammenhang mit dem Kakaoanbau am größten. Deshalb besteht in Westafrika auch das größte Potenzial, wirklich etwas zu verändern. Über die Tony’s Open Chain beziehen wir unseren Kakao aus Ghana und von der Côte d‘Ivoire und unterstützen die fünf Prinzipien für eine faire und transparente Lieferkette ohne moderne Sklaverei und illegale Kinderarbeit.  

  

Was ist das Harkin-Engel-Protokoll?  

Wenn du es genau wissen willst, liest du am besten einen dieser ausführlichen Artikel auf Deutsch oder Englisch 

Vielleicht reicht dir auch die Kurzfassung: Mit dem Harkin-Engel-Protokoll – benannt nach Tom Harkin und Eliot Engel, die es 2001 verhandelt haben – vereinbarten unter anderem acht große Kakao-Unternehmen, die schlimmsten Formen der Kinderarbeit auf Kakaoplantagen in Ghana und in der Côte d‘Ivoire zu beenden. Obwohl nicht einmal Kinderarbeit als solche bekämpft werden sollte, sondern nur die schwerwiegendsten Formen, ist seitdem kaum etwas passiert. So zeigt einBericht der Universität Chicago dass in der Côte d‘Ivoire und Ghana immer noch über 1,5 Millionen Kinder betroffen sind. Der Anteil der Arbeit mit Pestiziden und Macheten, welche zu den schlimmsten Formen zählen, ist dramatischer Weise sogar gestiegen. Das dürfen wir nicht länger hinnehmen.  

  

Könnt ihr Kinderarbeit für die Produktion eures Kakaos ausschließen?  

Diese Antwort fällt uns echt schwer, aber ehrlicherweise: nein.  

Wir tun als Partner der Tony’s Open Chain unser aktuell Möglichstes, um sicherzustellen, dass der Kakao in der JOKOLADE 100 Prozent sklavenfrei ist. Doch da moderne Sklaverei und illegale Kinderarbeit auf den Kakaoplantagen Westafrikas immer noch alltäglich sind, kann selbst durch regelmäßige Kontrollen nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass illegale Kinderarbeit oder moderne Sklaverei Teil unserer Wertschöpfungskette sind. Tony’s Chocolonely berichtet in dem „Annual Fair Report 20/21“ transparent darüber, wie viele Fälle von Kinderarbeit gefunden und gelöst werden. Hierfür arbeitet Tony’s Chocolonely auch mit dem Child Labor Monitoring and Remediation System (CLMRS).  

 

Ist euer Kakao Fairtrade-zertifiziert?  

Ja. Mehr zu Fairtrade erfährst du unter "Zu unseren anderen Zutaten".  

  

 

 

 

ZU UNSEREN ANDEREN ZUTATEN  

Euer Ziel ist: 100 Prozent sklavenfreie Schokolade, egal von welchem Hersteller. Betrifft das alle Zutaten oder nur den Kakao?  

Unser Ziel jede Schokolade sklavenfrei zu machen bezieht sich aktuell nur auf den Kakao, denn man muss einfach mal bei einem Punkt anfangen. Hier haben wir mit Tony’s Open Chain einen starken Partner, mit dem wir dieses erste Ziel anstreben.  

Natürlich würden wir eines Tages gerne sagen können, dass alle Zutaten in der JOKOLADE und in allen anderen Schokoladen weltweit 100 Prozent sklavenfrei sind. Das ist eines von vielen weiteren möglichen Zielen, die wir uns zusätzlich zu dem bereits sehr ambitionierten Ziel einer 100 Prozent sklavenfreien Kakaoproduktion setzen können.  

  

Warum ist bei der No 1 bis 4 nur der Kakao Fairtrade-zertifiziert?  

Aktuell haben wir bei der No 1 bis 4 das weiße Fairtrade-Rohstoffsiegel für unseren Kakao, weil wir es bis zur ersten Produktion noch nicht geschafft haben, auch alle anderen Zutaten, bei denen das möglich ist, auf Fairtrade-Qualität umzustellen. Wir arbeiten jedoch eng mit Fairtrade zusammen, um schnellstmöglich alle Zutaten, bei denen diese Möglichkeit besteht, aus Fairtrade-zertifizierten Betrieben zu beziehen.  

Alle neuen Sorten, wie die No 5 oder auch unsere Special Edition “PIÑA JOKOLADA” sowie die “Charity Tafel”, die wir mit Viva con Agua zusammen gelauncht haben und die „DANKE Tafel“ tragen bereits das schwarze Fairtrade-Siegel und auch bei zukünftigen Sorten möchten wir das gerne so umsetzen.  

  

Woher kommt eure Vanille?  

Unsere Vanille kommt aus Madagaskar, wo sie von einer Gruppe von Bauern und Bäuerinnen angebaut wird, die von Barry Callebaut unterstützt werden. Barry Callebaut hilft den Bauern und Bäuerinnen, ihre Produktivität und Qualität beim Vanilleanbau zu steigern und zusätzlich über neue Quellen ihr Einkommen zu stabilisieren. In den örtlichen Gemeinden werden zusätzlich soziale Projekte durchgeführt, zum Beispiel an Schulen und medizinischen Einrichtungen.  

Mehr zum Engagement von Barry Callebaut findest du hier 

  

Woher kommt der Zucker?  

Bei dem Zucker in der JOKOLADE handelt es sich um Rübenzucker aus Europa.  

  

Verwendet ihr Palmfett für die JOKOLADE?  

In der JOKOLADE No 4 befindet sich (noch) ein sehr kleiner Anteil Palmfett, das nach den Kriterien des „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO) zertifiziert wurde und damit gewisse Mindestansprüche in Sachen Nachhaltigkeit erfüllt.  

Trotz dieser Zertifizierung untersuchen wir die Möglichkeiten, diese unter 0,5 Prozent Palmfett der JOKOLADE No 4 zu ersetzen und all unsere Sorten somit 100 Prozent palmfettfrei zu machen. Da eine Veränderung sich auch auf den Geschmack auswirkt, ist das aber grade noch gar nicht so einfach, aber wir sind dran.  

  

Woher kommt die Milch?  

Die Milch in der JOKOLADE kommt von Bauern und Bäuerinnen aus Europa. Barry Callebaut arbeitet mit den Produzenten an der Implementierung nachhaltiger Methoden in den Milchbetrieben. Hierzu gehört neben optimierten Prozessen und einer besseren Performance, dass sowohl die Kühe als auch die Bauern und Bäuerinnen und ihre Mitarbeiter*innen gesund und glücklich sind. Auf umweltverantwortlicher Seite wird an der Reduktion von Klimagasemissionen, der Verbesserung des Bodens sowie der Biodiversität gearbeitet.  

Mit allen Betrieben, die aktuell die Prinzipien von Barry Callebaut noch nicht ganz einhalten, wird an einer kontinuierlichen Optimierung gearbeitet, damit die bestehenden Bauern und Bäuerinnen die Möglichkeit haben, diese Verbesserungen selbst in ihren Betrieben umzusetzen.  

Wir bei JOKOLADE erwägen auch, uns in Zukunft gemeinsam mit Barry Callebaut stärker auf die Unterstützung von nachhaltiger Milchproduktion zu fokussieren.  

  

Sind die verwendeten Fette tierisch oder pflanzlich?  

In allen Sorten außer der PINA JOKOLADA befinden sich sowohl pflanzliche Fette, zum Beispiel Sonnenblumenöl, als auch tierische Fette in Form von Milchpulver und Butter. Dementsprechend ist die JOKOLADE zwar vegetarisch, aber nicht vegan.  

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